Sunday, 6 June 2010

EBE - Erlebnisbericht Erlangen







Tja, da war ich also am gestrigen Samstag mit einer Freundin beim Comic-Salon in Erlangen. Wir haben von München aus ca. zweieinhalb Stunden mit dem Auto bis dorthin gebraucht, vormittags sind wir losgefahren, um die Mittagszeit waren wir dann dort.

Zunächst einmal haben wir uns die Halle und die Stände der Verleger und Verkäufer sowie die Ausstellungen angeschaut. Es sah für mich zunächst einmal recht klein aus; ich war dieses Jahr auch auf der Leipziger Buchmesse, da war ich etwas anderes gewöhnt... Insgesamt würde ich aber sagen, dass der Comic-Salon ungefähr so groß war wie die Comichalle der LBM. Und zum Glück nicht so voll wie die LBM.

Leider habe ich völlig vergessen, Fotos von den Innenräumen zu machen, ich Schussel... Auf den Fotos ist der Eingang zum Comic-Salon zu sehen, der Vorplatz mit der Cosplay-Bühne, der Stempel auf meiner Hand, mit dem ich immer in die verschiedenen Veranstaltungsorte eintreten konnte, sowie das Stickeralbum des CSE (ich habe leider nur einen Bruchteil der Sticker bekommen) und ein Sketchbook eines mir völlig unbekannten Künstlers aus Frankreich, das ich mir gekauft habe, weil ich die Zeichnungen darin einfach nur toll fand :) .

Ich habe dann noch mehr oder weniger verzweifelt nach dem Stand von Delfinium Prints gesucht. Nach einer kleinen Ewigkeit habe ich ihn schließlich gefunden, und die Leute von DP dort waren ein wenig deprimiert, weil ihr Stand an einem eher unvorteilhaften Ort auf der Messe platziert, und sie dementsprechend auch nicht soviel verkaufen konnten, wie sie gehofft hatten. Ich muss noch mal nachfragen, wie es ihnen noch so ergangen ist.Ich selbst habe mir dann noch den Sonderband der "Rasselbande Adventures" von Philipp 'Flint' Petzold gekauft.

Was meine "Fußball Funnies" betrifft, die bei Delfinium Prints veröffentlicht werden sollen, gab es leider auch schlechte Nachrichten: Der Druck wäre zu teuer gewesen, sodass das Büchlein noch nicht erscheinen kann. Man wird aber noch ein wenig mit der Druckerei verhandeln, hat man mir gesagt.

Der Hauptgrund, weshalb ich zum CSE gegangen bin, war, meine Zeichnungen auch ein paar Verlagen zu zeigen. In meiner Mappe war die Zeichnung, die ich bereits im letzten Post gezeigt habe, ein paar meiner kleinen Fußballcomicstrips und einige Illustrationen. Ich wollte hauptsächlich eine allgemeine Einschätzung meiner Zeichnungen haben. Hier das Ergebnis:

- Schwarzer Turm: Grundsätzlich war die junge Dame, die sich meine Sachen angeschaut hat, beeindruckt von meinen Zeichnungen und würde sich freuen, wenn ich mich mal melden würde. Vor lauter Aufregung habe ich aber total verpennt, nach dem Namen dieser jungen Dame zu fragen :/ ...

- Egmont Ehapa: Ich hatte die Gelegenheit, mit einem Mitglied der Verlagsredaktion zu reden und ihm meine Mappe zu zeigen. Dem jungen Mann gefielen meine Zeichnungen, meinte aber, dass der Verlag eher an "richtigen" Geschichten als an kurzen Comicstrips interessiert sei. Ich solle mich ruhig mal bewerben, wenn ich eine Geschichte hätte, und er gab mir daraufhin seine Visitenkarte.
Und die habe ich auch. Sogar mehrere.

- Carlsen: Am Stand von Carlsen wurden leider keine Mappensichtungen durchgeführt. Man sagte mir, dass ich mich per E-Mail an die Verlagsredaktion wenden solle.

- Comic Culture Verlag: Das Team dort fand meine Zeichnungen zwar nicht schlecht, konnte mit meinen Fußballcomics jedoch nichts anfangen. Man gab mir jedoch ein paar Tipps, was ich an meinen Zeichnungen noch verbessern könnte. Und bewerben könnte ich mich auch ruhig mal.

Insgesamt war ich angenehm überrascht, dass meine Zeichnungen so positiv aufgenommen wurden.

Ansonsten habe ich mich noch gefreut, einen Bekannten von mir, der als Comiczeichner arbeitet und den ich schon länger nicht mehr gesehen hatte, auf dem Comic-Salon wiederzusehen. Es ist immer ein Vergnügen, mit ihm zu reden, da er auch WIRKLICH Ahnung vom Comicgeschäft hat :D !

Ach ja, Polen sind überall, beißen aber (normalerweise) nicht ;) . Meine Freundin, mit der ich auf dem CSE war, stammt aus Polen, und machte so eine Art Hetalia-Cosplay: Sie war als Personifizierung der Stadt Krakau verkleidet, mit Jeans, dem Stadtwappen Krakaus auf dem schwarzen Jackett, einer Binde mit der polnischen Flagge am Arm, und einer coolen Militärmütze auf dem Kopf. Daraufhin sprach sie ein junger Mann auf Polnisch an, sie antwortete zurück (sie kann Polnisch), und er schaute sich sogar meine Zeichnungen an, da er selber Comicherausgeber ist. Ihm haben meine Zeichnungen zwar gefallen, aber er verlegt vor allem Science-Fiction-Sachen, da passten meine Comics natürlich nicht rein.

Abends sind meine Freundin und ich nach Nürnberg gefahren, dort gab es ein polnisches Restaurant, wo ich endlich mal polnisches Essen genossen habe: Borschtsch und Piroggen. Sehr lecker *yummy* !
Daraufhin fuhren wir nach Hause. Es war ein sehr aufregender und schöner, aber auch ein sehr anstrengender Tag. Meine Füße taten weh, da ich enge Schuhe mit Absätzen anhatte...

No comments:

Post a Comment